coco chanel

Kann eine Revolution Näherinnenhände haben? Und die Stimme einer Nachtclubsängerin? Tragen Rebellen Perlenketten, Tweed und Schwarz? Aristokratisch geschwungene Augenbrauen? Sie schon. Gabrielle "Coco" Chanel. Sie wächst gemeinsam mit ihrer Schwester in einem Kloster auf, tritt in einem Variete vor betrunkenen Soldaten auf, stichelt Säume in einem Aussteuergeschäft und wird schließlich die Geliebte des Industriellensohnes Etienne Balsan. Er verhilft ihr zu ihrem ersten Geschäft, sie trägt seine Sachen. Mit Vorliebe auch gern die ihrer späteren Liebhaber. Coco schert sich nicht um Konventionen, geht ihren eigenen Weg und entwickelt sich mit starkem Willen, Hingabe und Leidenschaft zur wohl legendärsten Modeschöpferin des 20. Jahrhunderts. In dem am 13. August in die Kinos kommenden Film "Coco avant Chanel - Coco Chanel der Beginn einer Leidenschaft", werden die Anfänge ihrer beispiellosen Karriere nachgezeichnet. 

 

Ihre kleine schwarze Revolution, ihre überbordend dekorierten Perlenflüsse um den Hals, ihre cremefarbenen Verführungen und die Männerstoff-Kostüme haben sie bis heute überdauert. Es gibt kaum eine Französin (zumindest behaupten das die Französinnen), die nicht wenigstens ein Teil von Coco Chanel in ihrem Kleiderschrank hängen hat. Mit Chanel fühlt man sich auf nonchalante Art weiblich, verführerisch und stark zugleich. Und die Mode, dieses sprunghafte Wesen, kann sich nicht loßreißen von den Chanelschen Stoffträumen und beschert uns in diesem Herbst ein ultramodern interpretiertes Comeback des Coco-Looks. Da begegnen schwarze Slimpants Two Tones in Schwarz-Creme, ergänzt durch schlichte weiße Tops, Boyfriend-Blazer und viele lange Perlenketten. Ein Bleistiftrock trifft auf eine weiße Bluse mit einer großen Schleife und Schwarz und Weiß sind nicht länger nur Farben, sondern Ausdrucksmöglichkeiten.

Tres chic yourself!

Bilder und Film © Warner Bros Entertainment Inc.